Vitaminserie – Vitamin B2

Das Vitamin B2 wird in der Fachsprache Riboflavin genannt. Im Volksmund wird es auch als das Wachstumsvitamin bezeichnet.

Es ist sehr wichtig und nimmt beim Energiestoffwechsel in unserem Körper eine bedeutende Rolle ein, da es als Vorstufe für Flavin Koenzyme dient. Dadurch werden Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate verstoffwechselt. Es muss dem Körper regelmäßig zugeführt werden, da dieser nur einen begrenzten Vorrat speichern kann.

Vitamin B2 kommt sowohl in tierischen Lebensmitteln, wie z.B. Rindfleisch, Kalbsleber; Schinken; Fisch; Eiern oder Milchprodukten, als auch in pflanzlichen Lebensmitteln wie Grünkohl; Wirsing; Spinat oder Pilzen vor.

Ein Mangel an Vitamin B2 zeigt sich unter anderem an Hautrissen vorwiegend an Lippen und Mundwinkeln, Zahnfleischentzündungen oder Müdigkeit. Bei einer normalen Ernährung sind Mangelerscheinungen äußerst selten. Allerdings kann bei Alkoholkranken oder schwangeren durchaus ein Mangel entstehen.
Eine Früherkennung kann durch den sog. EGRAC Test erkannt werden.

Da das Vitamin B2 auch einen Einfluss auf den Stoffwechsel der Vitamine B3 und B6 hat kann ein direkter Mangel von B2 auch ein Mangel der anderen beiden Vitamine auslösen.
Eine Überdosierung ist bisher nicht bekannt. Überschüssiges Vitamin B2 wird in der Regel über den Urin wieder ausgeschieden.

Das Vitamin B2 ist ein wasserlösliches Vitamin, welches gut über den Darm aufgenommen werden kann. Seine Hitzebeständigkeit ist höher als bei den Vitaminen sonst üblich ist. Dafür ist es sehr Lichtempfindlich. Vitamin B2 haltige Lebensmittel sollten daher in dunklen Behältern gelagert werden.

Der Tagesbedarf liegt bei
Säuglingen 0,3 – 0,4mg
Kinder bis 15 Jahre 0,7 – 1,6mg
Kinder und Erwachsene 1,2 – 1,5mg
Schwangere 1,5mg
stillende Mütter bei 1,6mg.

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